Sonntag, 23. Oktober 2016

Rezension zu ,,Prey - Deine Tage sind gezählt" von James Carol

,,Prey" ist das dritte Buch der Reihe um den Privatermittler Jefferson Winter. Es ist mit 368 Seiten am 22.07 2016 im dtv Verlag erschienen.

Inhalt:

Wenn du mir folgst, werde ich dich töten»Wir lügen alle. Und am meisten belügen wir uns selbst.« Jefferson Winter, der Profiler mit dem unheimlichen Gespür dafür, wie Serienkiller ticken, hat gerade einen Job in New York zu Ende gebracht. Vor der Abreise nach Paris zu seinem nächsten Fall geht er in einem Diner etwas essen. Es ist zwei Uhr nachts, der einzige andere Gast ist eine platinblonde Frau mit Lederjacke. Als Winters Essen serviert wird, steht sie auf - und ersticht vor seinen Augen den Koch. Dann geht sie seelenruhig davon ... Eine Provokation, die Winter nicht ignorieren kann: Paris muss warten. Das Spiel ist eröffnet.

Cover:

An dem Cover habe ich nichts auszusetzen. Wie auch bei den ersten beiden Büchern ist auf dem Cover die Mordwaffe abgebildet. Schön passend zu den ersten beiden Bänden.

Charaktere:

Hauptperson ist natürlich wieder Jefferson Winter, ein geborener Psychopath, der seine Instinkte nutzt um Schwerverbrecher aufzutreiben. Er ist Sohn eines Serienmörders.
Seine intelligente Art fesselt den Leser, ist dennoch aber manchmal ein wenig zu vorausschauend.
Winter arbeitet in diesem Fall mit der FBI-Agentin Mendoza zusammen, die er schon aus einem früheren Fall kennt.

Die Mörderin hat mehr mit Winter gemeinsam, als am Anfang vermutet wird. Sie ist auch eine Psychopathin, hatte eine schlimme Kindheit und lebt nun ihre mörderischen Phantasien aus.

Meine Meinung:

Sehr gefreut habe ich mich, als dieser Band erschienen ist. Die ersten beiden Bände haben mir schon so gut gefallen, dass ich große Erwartungen auch an den dritten Band hatte.

James Carol hat einen gut zu lesenden Schreibstil, der den Leser fesselt. Der Plot des Buches ist auch interessant, wenn auch nicht unbedingt innovativ. Bücher, in denen Mörder einen Bezug zum Ermittler haben, existieren schon. Die Umsetzung ist aber auch ganz gut gelungen.

Auch auf Jefferson Winter habe ich mich wieder gefreut. Diese intuitive, intelligente Art, mit der er die Fälle löst, gefällt mir. Trotzdem ist seit Band eins ein kleiner Abwärtstrend zu beobachten. Während Band eins mich begeisterte und Band zwei mich auch sehr gut unterhielt, muss ich sagen, dass dieser Band zwar auch wieder sehr gut gelungen ist, aber an manchen Stellen langatmig war.

Fazit:
Wieder ein spannender Thriller von James Carol, der zwar nicht so gut ist wie die ersten beiden Bände, aber dennoch gut unterhält. Ich hoffe, dass der nächste Band mich wieder mehr überzeugt und vielleicht etwas ,,Neues" drankommt.
Ein Fan dieser Reihe bin ich trotzdem allemal.

☆☆☆